Entdecken sie die huerta

die valencianische speisekammer mit eigenem namen

Wissen Sie, was das wahre Geheimnis der köstlichen valencianischen Küche ist? Dass die Köche, wie auch der Rest der Valencianer, über die beste Speisekammer der Welt verfügen: die Huerta (oder l'Horta), mit einem großen „H“, denn es ist ein Raum wie kein anderer, und seine Bedeutung geht weit über Valencia hinaus. Kommen Sie und entdecken Sie die Huerta!  

Was ist die Huerta?  

Die historische Region La Huerta erstreckt sich über eine Fläche von 120 km2 rund um die Stadt Valencia, von Puzol im Norden bis zur Albufera im Süden, und Städte wie Moncada, Paterna und Torrent im Westen. Nur einen Steinwurf vom Trubel der Stadt entfernt liegt eine grüne Landschaft mit fruchtbaren Obstgärten, Orangenhainen, Weinbergen und Olivenhainen, in der die Zeit stillzustehen scheint. Traditionelle Hütten und Bauernhäuser, die ursprünglich aus Schilf und Lehm gebaut wurden, erheben sich zwischen endlosen Reisfeldern, Erdmandelfeldern und Gemüseplantagen, die wiederum von einem jahrtausendealten Netz von Bewässerungskanälen durchzogen sind. 

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Warum ist sie so wichtig?  

Die valencianische Huerta beliefert nicht nur die Märkte und Restaurants von Valencia, sondern ihre reiche Obst- und Gemüseproduktion wird auch in das übrige Spanien und ins Ausland exportiert. Ihr Bewässerungssystem, ein Erbe der Araber, ist ein Beispiel für den Einfallsreichtum, das von der FAO als wichtiges landwirtschaftliches Welterbe (Sistema Importante del Patrimonio Agrícola Mundial (SIPAM)) anerkannt wurde. Sie hat auch eine einzigartige Einrichtung hervorgebracht, die zum Immateriellen Kulturerbe der Menschheit erklärt wurde: das Wassergericht (Tribunal de las Aguas) das für die Regulierung zuständig ist und das sich noch heute jeden Donnerstag um 12 Uhr an der Tür der Apostel der Kathedrale trifft. Schließlich darf nicht vergessen werden, dass es ohne die Huerta und ihre Reisfelder das universellste valencianische Gericht, die Paella, nicht gäbe. 

 

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Wie besucht man die Huerta?  

Der Weg zur Huerta ist einfach und kann auf nachhaltige Weise zurückgelegt werden. Das U-Bahn-Netz erreicht Städte in der Region wie Alboraya, Quart de Poblet oder Paiporta, und es gibt auch mehrere städtische Buslinien (14, 15, 16, 23 und 70). Das Radwegenetz reicht bis dorthin und ermöglicht eine angenehme Fahrt auf zwei Rädern zwischen dem Meer und den Feldern. Sie können sich auch für eine geführte Radtour anmelden, die mit einer Bootsfahrt in der Albufera endet

 

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Was kann man dort tun, wenn man dort ist? 

Am besten lernt man die Huerta kennen, wenn man durch ihre Felder wandert. Vom Aussichtspunkt Muntanyeta dels Sants im Naturpark Albufera aus gibt es mehrere Möglichkeiten, die Reisfelder zu Fuß oder mit dem Fahrrad zu erkunden. Hier können Sie nicht nur die ländliche Landschaft genießen, sondern auch eine Vielzahl von Vögeln beobachten, von Reihern und Kormoranen bis hin zu verschiedenen Raubvögeln oder dem farbenfrohen Eisvogel. Vergessen Sie Ihr Fernglas nicht! 

 

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Man kann auch auf mehreren Abschnitten des neuen Grünen Bandes radeln, einem 26 km langen Rad- und Fußgängerkorridor rund um Valencia, der die Huerta mit dem Mittelmeer verbindet und an Barracas und Bauernhäusern vorbeiführt. Oder radeln Sie auf der so genannten Via Xurra, 15 Kilometer zwischen Valencia und Puzol.  

Sie können auch einige Alquerías besuchen, bescheidene Landhäuser mit einer besonderen Struktur, und sogar lernen, wie man eine traditionelle valencianische Paella in einem dieser Häuser zubereitet, wie es zum Beispiel Entdecken Sie die L’Horta anbietet. Um mehr über die Erdmandel zu erfahren, die ausschließlich in der valencianischen Huerta angebaut wird, besuchen Sie das Museum der Horchata und der Erdmandel in der Alquería El Magistre. Und Unternehmen wie Horta Viva bieten Führungen durch die Erdmandelfelder an, bei denen gezeigt wird, wie die köstliche valencianische Horchata hergestellt wird (natürlich mit Verkostung). 

 

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Wo kann man den Geschmack der Huerta genießen?    

Wenn Sie sich in der Nähe der Erdmandelfelder mit einer guten Horchata erfrischen möchten, finden Sie in Alboraya ausgezeichnete Horchaterias wie Sequer Lo Blanch oder die Horchatería Vida, zum Beispiel. Und es gibt nichts Besseres, als ein Reisgericht oder eine traditionelle Paella in der Umgebung zu genießen, in der dieses Gericht entstanden ist, vor allem, wenn es in einer der typischen Bauten wie La Barraca de Toni Montoliu oder l’Alquería del Pi ist. Villa Indiano in Burjassot ist ein weiteres einzigartiges Angebot, denn es verbindet ein sehr interessantes Kulturprogramm in seinen Gärten mit einem Restaurant, das in einem renovierten jahrhundertealten Sommerhaus inmitten des Obstgartens untergebracht ist. Authentische Küche des Km 0! 

 

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Möchten Sie mehr? 

Wenn Ihnen ein Ausflug zur Huerta nicht genügt, bleiben Sie doch über Nacht! La Mozaira ist ein kleines, reizendes Hotel mit einem Restaurant in einem alten Bauernhaus inmitten der Felder von Alboraya. In diesem Ort gibt es auch noch andere Unterkunftsmöglichkeiten, wie das Hotel Olympia. Oder Sie können einen Besuch in der Huerta mit ein paar Tagen am Strand im Hotel Meraki Beach in Puebla de Farnals kombinieren.  

 

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La Mozaira Hotel

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