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Was es in Valencia zu essen gibt

Reis, Obst, Gemüse, frischer Fisch und Meeresfrüchte sind die Hauptbestandteile dieser exquisiten mediterranen Küche.
 



Reis und Paella in Valencia

Die Araber brachten im 8. Jahrhundert den Reisanbau in die Region um den heutigen Naturschutzpark La Albufera.

Zur Zeit werden auf einer Fläche von 16 000 Ha folgende drei Sorten angebaut:

Bomba, Senia und Bahia.

Es waren die Bewohner  dieser Gegend, die ein Gericht auf der Basis von Reis erfanden und es mit einheimischen Produkten kombinierten, wodurch die Paella entstand.

Abgesehen von der traditionellen Paella stehen mehr als 40 Reisgerichte zur Wahl: Arroz al horno (im Ofen), arroz a banda (mit Fisch), arroz negro (mit Kalamar und Tinte), „arròs amb fesols i naps“ (Reis in Brühe mit Bohnen und Rüben) oder Fideuá (mit Nudeln statt Reis).


Die Paella

Der Name des Gerichts hat mit dem Gefäß zu tun, in dem es gekocht wird, und obschon es so beliebt wurde, dass im Verlaufe der Zeit verschiedene Varianten entstanden, besteht das Original nebst Reis (mit Herkunftsbezeichnung Valencia) aus folgenden Zutaten: Huhn, Kaninchen, „Ferraura“ (grüne Bohnen), „Garrofón“ (große weiße Bohnen), Tomate, Olivenöl, Wasser, Safran, Knoblauch und Salz.

Man braucht dazu eine starke Hitzequelle, obschon die Tradition besagt, dass man die Paella auf dem Holzfeuer kochen soll.

Am Tisch wiederum kann man die traditionelle Form wählen, bei der man mit einem Holzlöffel direkt aus der Pfanne isst, oder jedem seinen eigenen Teller geben.

Wenn Sie eine echte Paella genießen, profitieren Sie vom Geschick der Meisterköche, die ihren Reis und die Rezepte für authentische Paella valenciana mit Achtung , Professionalität und Liebe handhaben. Achten Sie bei Ihrer Wahl auf die Auszeichnung Wikipaella.

 

Hier erfahren Sie, wie eine echte Paella zubereitet wird

 

Valencianische Schmorgerichte

Es gibt zahlreiche traditionelle valencianische Schmorgerichte, allen voran “Suquet de Peix” (Fisch mit Sauce), “All i Pebre”, Aal aus dem See in La Albufera (an Pfeffersauce), „Cocido de Nadal“ (Weihnachtseintopf) oder Olleta (Wintereintopf mit Schweinefleisch).
 

 



Valencianische Früchte und Gemüse

Früchte und Gemüse sind in der valencianischen Küche sehr wichtig. Sie kommen aus dem Anbaugebiet rund um die Stadt, das Huerta (Garten) genannt wird und in Europa eines der wenigen dieser Größe ist. Genau dieses Gemüse aus der Huerta kommt in schmackhaften Salaten auf den Tisch. Der typische valencianische Salat besteht aus Tomaten, Blattsalat und Zwiebel.

Bei den Früchten muss man die vortrefflichen valencianischen Orangen erwähnen, die im Herbst und Winter geerntet werden, jedoch zu jeder Jahreszeit verfügbar sind. Ihre hervorragende Qualität und die verschiedenen Sorten machen aus dieser Frucht eine Köstlichkeit.
 

 



Produkte aus dem Mittelmeer in Valencia

Sardinen, Seehecht, Meerbarbe, kleine Sepias oder Makrelen und Makrelenthunfisch sind einige der Arten aus dem Mittelmeer, welche die Grundlage für die Fischgerichte bilden.

Zu diesen Fischarten kommen noch Garnelen aus der benachbarten Gemeinde Denia und die schmackhaften Clochinas (valencianische Miesmuscheln), die traditionell nur von Mai bis August verfügbar sind.
 

 

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Valencianische Tapas

Patatas bravas (Kartoffeln mit scharfer Sauce), Sepia von der Grillplatte, Clochinas, Tellmuscheln, in Essig eingelegte Sardellen, Kabeljau-Kroketten usw. sind nur einige der Tapas, die man zu einem kühlen Bier oder einer Sangria probieren sollte.

Der Verzehr von gepökeltem Fisch ist typisch für Valencia. Dazu gehören vor allem Mojama (getrockneter Thunfisch), Rogen oder getrockneter Kabeljau, aus dem so traditionelle Gerichte wie Esgarraet zubereitet werden, gebratene Paprika und Auberginen mit getrocknetem Kabeljau ,angerichtet mit Olivenöl.
 

 



Valencianische Süßigkeiten

Die valencianische Konditorei ist spürbar arabisch beeinflusst, denn zu den Zutaten gehören Mandeln und Honig wie beim Arnadi (Kuchen aus Kürbis und Mandeln), oder den Almojábanas, Rosegones und Orelletes oder dem Arrop i Tallaetes.

Nicht zu vergessen die Buñuelos de calabaza (Kürbiskrapfen), der Kuchen Coca de llanda oder die Fartons (Gebäck), der Süßkartoffelkuchen oder die traditionellen „Frutas de Sant Dionis“ (kleine Früchte aus Marzipan).
 

 

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