Das IVAM wird zu einem Ort der Reflexion über die Narben und Spuren, die wir im Territorium hinterlassen
Was kommt dir in den Sinn, wenn du an das Wort Körper denkst? Wahrscheinlich denkst du an Haut, Knochen, Muskeln oder an dich selbst.
Die Ausstellung, die das IVAM bis zum 25. Oktober 2026 zeigt, trägt den Titel „Ich nenne dich Körper“ und lädt dich zu einem spannenderen Gedankenspiel ein als zu der Frage, die wir dir gerade gestellt haben.
Die Ausstellung lädt dazu ein, Landschaften, Steine, Erde und sogar Stromnetze als lebendige Körper zu verstehen, die fühlen, sich verändern und Spuren hinterlassen können.
Anhand von 52 Werken —Gemälden, Fotografien, Skulpturen und eigens für das Museum geschaffenen Installationen— setzen sich die valencianische Künstlerin Irene Grau und der Italiener Marco Giordano gemeinsam mit unserer Beziehung zum Planeten auseinander.
Irene Grau widmet sich dabei dem Untergrund und den Bergen.
Dafür verwendet sie auf experimentelle Weise Rohstoffe wie Ton, Eisen und natürliche Pigmente, um dir die Narben zu zeigen, die der Bergbau und die Fliesenindustrie in der valencianischen Landschaft und Natur hinterlassen haben —und weiterhin hinterlassen—.
Marco Giordano hingegen richtet den Fokus auf die Energie.
Mit seinen eindrucksvollen skulpturalen Installationen lädt er dazu ein, sich viele Fragen zu stellen: Woher kommt der Strom? Wie wirken sich die Infrastrukturen, die ihn erzeugen, auf den Planeten und unser Leben aus?
Wenn du die Ausstellung besuchen möchtest, brauchst du nur hier ein Ticket zu kaufen und dich von der Fähigkeit dieser beiden Künstler überraschen zu lassen, durch die Kunst den Dingen einen Sinn zu geben.