Palacio De Valeriola (Fundación Chirivella Soriano)
Um den Ursprung dieses Casa-Palau zu ergründen, müssen wir in der Zeit reisen, bis mindestens zurück ins 14. Jahrhundert.
Es war dieses Gebäude im gotischen Stil, das ein einflussreicher Herr, Joan de Valeriola, wählte, um sich hier niederzulassen.
Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass dieser vornehme Herr ein Nachkomme von Arnau Valeriola war, dem bedeutendsten Finanzier der Stadt im 14. Jahrhundert. Der letzte Valeriola, der dort lebte, war Gaspar, der wiederum Anna de Borja heiratete.
Abgesehen von den Persönlichkeiten ist der Valeriola-Palast eines der ältesten erhaltenen Gebäude der Stadt. Es befindet sich im historischen Zentrum, ganz in der Nähe der Lonja de la Seda, dem Mercado Central und der Iglesia de los Santos Juanes.
Heute bewahrt dieses Herrenhaus einen großartigen architektonischen und patrimonialen Wert. Die Steinbögen, die Sprossenfenster und die Alfarjes, die es stolz in seinem Design zeigt, stechen hervor.
Die Innenräume sind geräumig und enthalten natürlich Elemente, die typisch für den gotischen Stil sind (Bögen, Fenster, Quadersteine) und Kassettendecken von unschätzbarem Wert.
Der Palast ist seit vielen Jahren Zeuge des historischen Kommens und Gehens der Stadt Valencia und war in all dieser Zeit ein Adelshaus, ein Wohnhaus und beherbergte sogar Geschäfte und Lagerhäuser.
Palacio de Valeriola, Kulturzentrum der Stadt
Im Jahr 2005 schlug die Stiftung Chirivella Soriano vor, dieses Gebäude zu sanieren, um das erste private Zentrum für zeitgenössische Kunst in Valencia zu schaffen.
Die Idee war ganz klar: die ursprünglichen Linien des Raumes beizubehalten und die interessantesten Elemente hervorzuheben.
So konnte die Pracht der Räume wiedergewonnen und erhalten werden und führte sogar zu einer Einrichtung von 1.000 Quadratmetern für Ausstellungen.
Es ist ein ehrgeiziges Projekt, das einen wertvollen Beitrag zum kulturellen Angebot der Stadt leistet und das Ziel hat, der gesamten Gesellschaft die Kunst näher zu bringen.
In den Jahren ihres Bestehens hat die Stiftung mehr als 4.000 Werke in Einzel- und Gruppenausstellungen von Künstlern gezeigt. Auch die Zusammenarbeit mit anderen spanischen und europäischen Kunstzentren ist an der Tagesordnung.
Eine intensive Aktivität, die ein weiteres Beispiel für das Engagement der Stadt für die Kultur ist.
Im Fundus der Stiftung findet man Werke von Künstlern wie Antonio Saura, Carmen Calvo, Fernando Zóbel, Luis Gordillo, El Paso und Equipo Crónica, um nur einige zu nennen.