Der befestigte Eingang der mittelalterlichen Stadtmauer von Valencia
Die Quart-Türme wurden im 15. Jahrhundert während der Expansion Valencias zur mittelalterlichen Stadtmauer hinzugefügt. Dieses beeindruckende befestigte Tor kontrollierte den Zugang zur Stadt vom Königreich Kastilien aus (über Quart de Poblet, daher der Name). Das architektonische Design von Pere Bonfill erinnert an die Türme des Castell Nuovo in Neapel, und das ist kein Zufall. Beide Bauwerke wurden im Auftrag von Alfons dem Großmütigen, König der Krone von Aragón und Neapel, als Symbol seiner Macht und seines Reichtums errichtet.
Bis zum 19. Jahrhundert waren sie als Kalktürme bekannt, da der Handel mit diesem Mineral hierdurch geführt werden musste. Sie dienten auch als Pulverlager, Gefängnis und Verteidigungsanlage gegen die Angriffe der napoleonischen Truppen im Unabhängigkeitskrieg.
Warum Sie die Quart-Türme besuchen sollten
- Zusammen mit den Serranos-Türmen sind sie die wichtigsten Überreste der mittelalterlichen Stadtmauer von Valencia
- Sie sind ein beeindruckendes Beispiel militärischer gotischer Architektur
- Sie spielten eine bedeutende Rolle in der Geschichte
- Sie wurden zum Nationaldenkmal erklärt
Was man bei den Quart-Türmen sehen kann
Historische Spuren
Die Quart-Türme spielten eine zentrale Rolle bei der Verteidigung der Stadt im Unabhängigkeitskrieg. An der Außenseite sind noch die Spuren von Kanonenschüssen der französischen Truppen zu sehen.
Gotische Architektur
Zwei monumentale halb-zylindrische Türme flankieren den zentralen rechteckigen Baukörper, unter dem sich das große Eingangstor befindet. Gehen Sie hindurch und Sie können die prächtige gotische Struktur des Gebäudes bewundern, ein Meisterwerk der valencianischen Architektur des 15. Jahrhunderts.
Panoramablick
Von den Terrassen aus können Sie panoramische Ausblicke auf die Altstadt genießen.