Palast der Valencianischen Regionalregierung
In perfekter Harmonie mit der Kathedrale und der Basilika der Jungfrau Maria gelegen und in dem Teil der Stadt, in dem sich ihr historischer Ursprung befindet, ist der Palau de la Generalitat das zentrale Gebäude der Selbstverwaltung der Valencianischen Gemeinschaft. Sein Bau begann im Jahr 1421 und erstreckte sich über das gesamte 16. Jahrhundert. Daran waren bedeutende Steinmetzmeister beteiligt, darunter Pere Compte, der größte Vertreter der valencianischen Gotik und Architekt weiterer bedeutender Bauwerke wie der Seidenbörse.
Das Gebäude ist im spätgotischen Stil errichtet, was sich besonders in der inneren Raumaufteilung und den unteren Bereichen der Fassaden zeigt, mit späteren Erweiterungen im Renaissancestil. Im Inneren stechen emblematische Räume wie der Gotische Innenhof, der Große Goldene Saal, der Kleine Goldene Saal, der Königssaal und der Saal der Corts oder Neue Saal hervor. Besonders sehenswert sind die kunstvoll verzierten Kassettendecken. Eine Besichtigung ist einzeln oder in Gruppen nach vorheriger Reservierung möglich.