Estación del Norte, ein prachtvolles Tor zur Stadt
Auch wenn Sie nicht mit dem Zug nach Valencia reisen, ist ein Besuch der Estación del Norte (Nordbahnhof) bei Ihremem Aufenthalt ein Muss. Ihre beeindruckende modernistische Architektur und die farbenfrohen Fliesenmosaike werden Sie dazu verleiten, hier öfter den Zug zu nehmen.
Ihr Name hat nichts mit ihrer geografischen Lage zu tun, und nein, es gibt auch keinen „Südbahnhof“, um sie davon zu unterscheiden. Der Name stammt von der ehemaligen Compañía de los Caminos de Hierro del Norte, die den Bahnhof 1917 eröffnete, um eine Verbindung mit dem Norden Spaniens herzustellen.
Er ist weiterhin das wichtigste Eisenbahndrehkreuz der Stadt, auch wenn viele Hochgeschwindigkeitszüge inzwischen am nahegelegenen Joaquín Sorolla Bahnhof ankommen.
Warum Sie die Estación del Norte besuchen sollten
- Sie ist eines der bedeutendsten Beispiele des valencianischen Modernismus, eingebettet in die avantgardistische „Wiener Secession“
- Die hohe Qualität und Farbvielfalt ihrer Fliesendekorationen sowie die filigrane Holz- und Schmiedearbeit
- Ihre Mosaike sind eine wahre Lektion in Malerei über lokale Bräuche und die ikonischsten Orte der Stadt
- Ihre zentrale Lage neben dem Rathaus, der Stierkampfarena und dem Einkaufsviertel Colón
Was es in der Estación del Norte zu sehen gibt
Die Fassade
Die zahlreichen Orangen, die die elegante Fassade des Bahnhofs schmücken, lassen keinen Zweifel daran, wo Sie sich befinden.
Die Eingangshalle
Sogar der Ticketkauf ist ein Vergnügen in der großzügigen Halle mit Kassettendecken und Trencadís-Dekoration, den typischen Fliesenmosaiken.
Der Mosaiksaal
Das ehemalige Café des Bahnhofs ist zweifellos der spektakulärste Raum. Seine Wände und Decken sind mit farbenprächtigen Mosaiken bedeckt, die valencianische Traditionen darstellen – von Fallas-Figuren neben dem Miguelete bis zu den Reisfeldern von L’Albufera.