PAELLA

Valencia – Wiege der Paella

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Paella, die kennt doch jeder! Aber woher genau in Spanien sie jetzt kommt, das wissen die wenigsten. Wenn ihr es nicht schon längst ahnt, verraten wir es euch: erfunden wurde das spanische Nationalgericht in unserem schönen Valencia! Darauf sind wir sehr stolz.

In den Feuchtgebieten rund um Valencia wird schon sehr lange Reis angebaut und noch heute liegt hier das zweitgrößte Reisanbaugebiet Spaniens. Die Paella war ursprünglich ein Essen der einfachen Landbevölkerung, der Bauern und Feldarbeiter. Sie kochten das zusammen, was reichlich vorhanden war: Reis, frisches Gemüse, Kaninchen- und Hühnerfleisch. Moment mal, wo sind denn die Meeresfrüchte? Ja, die haben in der ursprünglichen Paella valenciana rein gar nichts zu suchen! Das ist eine Variation, die später erst entwickelt wurde. Heute gibt es zahllose Varianten an Paellas. In den traditionellen Restaurants in Valencia beispielsweise in Strandnähe im La Pepica (dort kostete einst sogar Ernest Hemingway unsere Paella!) oder in der Casa Carmela oder inmitten der Altstadt im Palace Fesol oder El Canyar könnt ihr eine authentische Paella essen. Darin finden sich neben dem Kaninchen- und Hähnchenfleisch gelegentlich auch Schnecken sowie grüne und weiße Bohnen. Das Wasser läuft einem im Munde zusammen, wenn der Kellner die riesige, dampfende Pfanne mit zwei Händen auf den Tisch hievt. Wir Spanier essen die Paella gemeinschaftlich zur Mittagszeit. Jeder löffelt mit, und das nach altem Brauch besonders an den Wochenenden, zu Feiertagen oder Festen mit Freunden und Familie.

Die Zubereitung
Für die Zubereitung einer Paella verwendet man eine runde, flache Eisenpfanne, die „Paellera“ genannt wird. Von ihr leitet sich logischerweise der Name des Gerichtes ab. Zusammen mit dem rundkörnigen Paella-Reis, dem arroz bomba, wird zunächst das Fleisch mit reichlich Olivenöl angeschmort, dann kommt das kleingeschnittene Gemüse hinzu. Wenn alles etwas gegart ist, werden in der Mitte der Paellapfanne in ein kleines Loch geschälte und zerdrückte Tomaten samt der Gewürze hinzugefügt. Dazu gehören Salz, Rosenpaprika und natürlich Safran, der dem Gericht die bekannte, appetitliche, gelbliche Färbung verleiht. Nach einer zehnminütigen Kochzeit kommt der Reis hinzu sowie Wasser. Und dann müsst ihr etwas Geduld haben – das ist ganz wichtig, denn es darf auf keinen Fall umgerührt werden! Die gesamte Flüssigkeit muss aufgesogen sein und bis sich am Pfannenboden eine aromatische Kruste gebildet hat. Die ist eh das allerbeste und um diese Kruste gibt es unter Valencianos regelmäßig Streit am Tisch.

Na, habt ihr nun Appetit bekommen? Wenn ihr jetzt nicht gerade in Valencia seid und eines der vielen guten Restaurants besuchen könnt, dann geht es hier zum Originalrezept auf Deutsch. Oder ihr schaut mal ins Tiefkühlregal, denn FRoSTA hat sogar zwei Paella-Sorten im Angebot: eine Hähnchen Paella und eine Paella mit Meeresfrüchten. Da bleibt uns nur noch ¡buen provecho! – guten Appetit zu wünschen!

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On 10/21/2014
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