Unsere 48 Stunden in Valencia

Unsere 48 Stunden in Valencia

Aktivitäten, Freizeitkalender, Gastronomie, Natur, Sehenswürdigkeiten Comments (1)

Das erste Mal in dieser Stadt, es ist April. Was ich für immer mit Valencia verbinden werde, das ist der Duft. Der Duft ist frisch und süßlich und kommt von den Orangebäumen, die wir überall sehen. Wir sind mit dem Fahrrad im Turia-Park unterwegs – das alte Flussbett schlängelt sich durch die Stadt und bietet zehn Kilometer lang „Grün pur“. Die Valencianer lieben diesen Park. Zu Recht: Er führt fast bis zum Mittelmeer und die Stadt der Künste und der Wissenschaften liegt mitten drin. Das sind hier schon sehr beeindruckende Bauten: Die Oper, das Oceanogràfic, das „Auge“ – ich bin kein Architekturexperte, aber was man hier sieht, das ist imposant. Und die Oper von innen ist der Hit.

Wir haben auf dieser Reise in 48 Stunden Valencia „par excellence“ erlebt. Neben der Fahrradtour sind wir durch die wunderschöne Altstadt geschlendert: tolle Fassaden, super viele nette kleine Bars, Tapas-Restaurants, quirrlige Plätze. Einfach schön. Man hat das Gefühl, dass ganz Valencia draußen lebt. Nach der Fahrradtour strandeten wir an eben diesem. Viele kleine Restaurants reihen sich aneinander und vor uns liegt kilometerbreit der Strand. Ein Stadtstrand sozusagen. Ich esse meine allererste Paella – ja, das ist fast schon peinlich – und super leckere Fischvorspeisen. Dazu ein kühler Rosé und danach auch noch Nougat-Eis. Ich esse sonst nie Desserts.

Valencia hat in der Vergangenheit in zwei Sport-Großevents investiert: Formel 1 und  America‘s Cup. Beide sind zwar weiter gezogen, haben der Stadt aber einen modernen Hafen und coole Locations hinterlassen. Obwohl ohne Kinder unterwegs, haben wir uns aber auch das kinderfreundliche Valencia angeschaut: das größte Aquarium Europas, wo Fische über unseren Köpfen hinweg schwimmen und – total toll – der Bioparc. Den gibt es erst seit fünf Jahren und alles ist liebevoll und frei und offen gestaltet. Man denkt, dass sich die Tiere hier wirklich wohl fühlen. Wir haben gelernt, dass man Gorillas nicht in die Augen schauen soll und haben ein Nashorn gesehen, das dort therapiert wird. Es kommt aus einem zu kleinen Gehege und läuft verzweifelt ohne Punkt und Komma im Kreis. Das Bioparc-Team stellt aber schon kleine Fortschritte fest. Vom „Afrika-Valencia“ fahren wir dann in nur rund 20 Minuten raus und befinden uns im Naturpark La Albufera. Hier ist es mal ganz „remote“, wir tuckern mit einem Boot über den See, sehen alte Fischerhäuschen, auf dem Wasser wandelnde Vögel, die Sonne scheint – es gibt einfach ganz klar schlimmere Arbeitstage.

Dazu passt auch unser nächster Stopp: Das ist das Sterne-Restaurant Vertical. Wir schlemmen uns durch sieben Gänge und erfahren von unserem Kunden, dass das Preisniveau in den Restaurants ein wirklich attraktives ist. Sieben Gänge als Mittsagsmenü gibt es für 50 Euro. Auch hier wieder modernes Design und dazu noch ein toller Rundumblick. Der Abschluss am Abend ist die Zauberflöte in der Oper Palau de les Arts – und ja, ich hab es schon gesagt: das Gebäude ist der Hit. Nach dem Papageno-Genuss können wir nur sagen: danke, Turismo Valencia, für diesen tollen ersten Einblick in Eure Stadt.

Muchos Saludos,

Euer Viva Valencia Team!

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On 04/09/2013
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One Response to Unsere 48 Stunden in Valencia

  1. Valencia ist wirklich wunderschön! Wir haben uns vor Jahren das Formel 1 Spektakel dort angesehen und sind noch ein paar Tage dort geblieben, sowohl um die Stadt, aber auch die wunderschöne Gegend zu entdecken. Ganz toll fanden wir auch das idyllische Städchen Bocairent, sehr empfehlenswert! Ich hoffe wir schaffen es diese Jahr wieder nach Valencia zurückzukehren :-)

    Lg Peter

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