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Leckere Paella aus Valencia: Nur das Original schmeckt!

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Wenn man an Paella denkt, dann stellt man sich den saftig, gelben Reis vor mit verschiedenen Zutaten wie Hähnchen, pikanter spanischer Chorizo und Gemüse. Falls ihr tatsächlich schon einmal eine Paella aufgetischt bekommen habt, war es keine nach originale. Das wohl berühmteste spanische Gericht hat seinen Ursprung im schönen Valencia – und darauf sind die Valencianer mächtig stolz!

Ohne Zweifel – Valencia ist DER Ort um die köstliche Paella zu kosten. Albufera bietet sich hier ganz besonders an. Dort könnt ihr während einer Tour durch den Naturpark und die Reisfelder sehen, wo der Reis für die Paella wächst und wie er angebaut (die Sorte „Bomba“ ist die am besten für eine edle Paella). In Albufera werden Kochkurse angeboten, bei denen ihr selbst den Kochlöffel schwingt – und wenn ihre eure Freunde mit einer original Paella aus Valencia beeindrucken wollt, dann befolgt einfach folgende Regeln:

  1. In der originalen Paella ist kein Platz für Chorizo! Sogar Meeresfrüchte wurden für Touristen erst später hinzugefügt. Die traditionelle Paella enthält ganz simple Zutaten, die die Bauern gerade zur Hand hatten: Hähnchen, Hasen, Reis, Gemüse, drei verschiedene Sorten Bohnen (grüne Bohnen, große Garrofon Bohnen und manchmal weiße Bohnen), auch Schnecken durften nicht fehlen.
  2. Ganz wichtig: Paella wird in Spanien von Spaniern stets zu Mittag gegessen! Wenn ihr Paella abends genießen wollt, outet ihr euch direkt als „Guiri“, Spitzname für ausländische Touristen.
  3. Paella ist der Name der flachen Pfanne, in der der Reis gekocht wird. „Paellero“ wiederum ist in der Regel eine Feuerstelle im Garten valencianischer Landhäuser.
  4. Der Beweis für eine gute Paella liegt in der verbrannten Kruste. Für die meisten Valencianer ist die sogenannte „Socarrat“ der beste Teil einer Paella – leicht verbrannte (nicht verkohlte!) Reiskörner, die auf dem Boden der Pfanne knusprig und voller Geschmack haften.
  5. Geduld ist eine Tugend und wichtig beim Kochen einer Paella aus Valencia. Sollte die Paella im Restaurant kurz nach der Bestellung eintreffen, wisst ihr, dass diese bereits gekocht und anschließend für euch aufgewärmt wurde. Plant ausreichend Zeit zum Kochen ein!
  6. Paellas werden am besten über dem Holzfeuer im Freien gekocht. Viele Valencianer schwören darauf, dass das Holz der Orangenbäume mit ihrem leicht aromatischen Duft und der konstanten Hitze am besten dafür geeignet ist. Schließlich ist die Region um Valencia für ihre vielen Orangenbäume bekannt!
  7. Eine gut gekochte Paella sollte goldfarben sein. Diese Färbung kommt vom Safran, mit dem sie angereichert wird. Wenn ihr eine leuchtend gelbe Paella auf dem Tisch habt, wisst ihr, dass diese mit künstlichen Farbstoffen zubereitet wurde.
  8. Es sollte darauf geachtet werden, dass beim Zubereiten der Paella aus Valencia der Reis gleichmäßig und dünn in der gesamten Pfanne verteilt wird – nicht umrühren, sondern köcheln lassen! Sollte man die Paella über einem Feuer kochen, ist es wichtig, sicher zu stellen, dass die Pfanne eben ist und deshalb nicht manche Stellen im Reis ungekocht bleiben. Denkt immer im Restaurant daran: je dünner die Reisschicht, desto schmackhafter die Paella!
  9. Am besten schmeckt die Paella im Freien und vor allem in Gesellschaft direkt aus der Pfanne!
  10. Die wohl wichtigste Regel: Habt Spaß beim Kochen und genießt die Paella aus Valencia in vollen Zügen!

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On 09/16/2016
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