Blog_Fahrrad-Kollage_80 Prozent

Auf die Plätze, fertig, los – und das bei über 25 GRAD!

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Wie lange haben wir auf den Sommer gewartet? Und dann war er doch so schnell vorbei. Zum Glück gibt es aber Städte wie Valencia, in denen gefühlt das ganze Jahr die Sonne scheint. Schluss mit dem Badespaß, jetzt wird das Festland erforscht! Denn in Valencia herrscht momentan das optimale Radelwetter. Kein falsches Zögern, die Küstenstadt hat kaum Erhebungen und insgesamt 70 km Radwege die sich auf verschiedenstem Wege durch die Stadt ziehen – da ist für jeden etwas dabei. Falls ihr gerade kein Rad parat habt, helfen euch verschiedene Fahrradverleiher bereits ab neun Euro am Tag gerne aus!

Zum Herantasten geht’s auf Tour auf das neun Kilometer lange, ehemalige Flussbett des Turia. Besonders gut: Keine lästigen Ampeln! So geht’s ohne unnötige Zwischenstopps durch die Garten- und Freizeitanlage. Außergewöhnlich ist auch die quirlige Altstadt zu der man von der Route aus immer wieder einen kleinen Abstecher machen kann. Ein wenig Kultur kann mir nicht schaden, denke ich und nehme die Besichtigung der Kathedrale mit ihrem achteckigen Miguelete-Kirchturm, dem UNESCO-Weltkulturerbe, der Lonja de la Seda (die Seidenbörse) mit gegenüberliegenden Mercado Central und zahlreichen Museen auch gleich mit. Die Turia-Gärten führen zu der futuristischen Stadt der Künste und Wissenschaften. Die dort stehenden imposanten Gebäude beherbergen ein Aquarium, ein Wissenschaftsmuseum und ein Konzerthaus-einfach irre!

Kleiner Tipp: Wenn ihr noch detailliertere Infos möchtet, könnt ihr den ganzen Ausflug direkt beim Fahrradverleih als Tour mit Führung buchen.

Aber auch die nähere Umgebung Valencias hat reizvolle Fahrradwege zu bieten. Ich besuche den wenige Kilometer von der Stadt entfernt den Obst- und Gemüsegarten in der „La Huerta“. Dort angekommen müsst ihr unbedingt die für die Region typische Erdmandelmilch „Horchata“ probieren. Die „Chufas“-Felder, auf denen die seltene Knolle angebaut wird, sind dort ebenfalls reichlich vertreten. Von dort ist es ein Katzensprung zum Städtchen Alboraya, besonders bekannt durch das Horchata-Museum. Dort erfahrt ihr alles wissenswerte, vom ersten Anbau des Chufas durch die Araber, bis hin zum heutigen Verzehr.
Die Bewegungsenthusiasten unter uns können noch weiter fahren bis nach Meliana. Die am Abend wohlverdiente Portion spanischer Paella genießt ihr am besten am Strand in Valencia in den Restaurants La Pepica oder La Marcelina.

Im Süden Valencias, in Richtung El Saler, warten im Ort Pinedo ruhige Strände und gefragte Restaurants als Kontrastprogramm. Hier mündet der Turia-Fluss ins Meer. Das anschließende Naturschutzgebiet La Albufera ist ein wichtiges Biotop und überrascht mit Spaniens größtem Süßwassersee. Die Bootsfahrten bei Sonnenuntergang sind nicht nur bei den Romantikern sehr begehrt und zählen deshalb zu den beliebtesten Aktivitäten.

Also, was hält euch noch?

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On 09/15/2014
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