Afrikas kleiner Bruder heißt Bioparc Valencia

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Ja, wo bin ich hier eigentlich? – Gute Frage, denn sobald ihr den Bioparc Valencia betretet, werdet ihr euch nicht mehr hundertprozentig sicher sein, ob ihr noch in Valencia oder doch bereits in Afrika seid. Der riesige Park beherbergt rund 4.500 Tiere auf etwa 100.000 Quadratmetern. Für die 250 Arten wurde ein nahezu authentisches Abbild des realen Lebensraumes der Tiere in Afrika geschaffen. Für die natürlich gestalteten Tiergehege wurden extra künstliche Felsen, Seen angelegt und Bäume gepflanzt. Zäune, Absperrungen und Tierhäuser sind verdeckt vorhanden und für die Besucher nicht sichtbar. Tierliebhaber wandern momentan durch Trocken- und Feuchtsavannen, Äquatorialafrika und Madagaskar. Beginnen wir einfach unseren Rundgang!

Majestätisch vorbeistampfende Dickhäuter so nah, dass es einem den Atem stockt. Man ertappt sich selbst, wie die eigenen Blicke detailverliebt über das furchteinflößende Tier schweifen. Kaum hat man sich aus dem Bann der Elefanten gelöst, steht man den Königen der Savanne gegenüber. Gemeinsam mit den Giraffen scheinen auch die Löwen zum Greifen nah, dennoch nicht bedrohlich. Nachdem man sich schweren Herzens von diesem Teil des Parks verabschiedet hat, geht es weiter zu den Wetlands. Hier kann man nicht nur Krokodile, sondern auch die tonnenschweren Flusspferde, die völlig unbeschwert im Wasser plantschen, beobachten. Der Equatorial Forest wiederrum lässt euch in die Welt der Gorillas, Leoparden, Gnus und Pelikane eintauchen. In der letzten naturgetreuen Kopie der vier Ökosysteme, den Madagaskar Islands, haben die kleineren Bewohner Afrikas ihren großen Auftritt. Verschiedenste Lemuren-, Vogel- und Amphibienarten präsentieren sich stolz zwischen den hohen Gräsern und auf Bäumen mit ihren Jungen.
Dass die Tiere sich in ihrer dort designten Umgebung wie in ihrer Heimat fühlen, ist den Wärtern des Parks eine große Herzensangelegenheit. Umweltschutz, Bildung und Nachhaltigkeit werden hier ganz groß geschrieben. Deshalb unterstützt der Bioparc Organisationen wie die IUCN (International Union for Conservation of Nature), die sich dem Umweltschutz widmet und der Philosophie nachgeht: „Die Erhaltung der Herkunft eines Tieres ist notwendig um die Art selbst vorm Aussterben zu schützen“. Inmitten all der Wildnis, wurden aus diesem Grund zwei Klassenzimmer geschaffen, um vor allem die Kinder auf das Massensterben seltener Tierarten aufmerksam zu machen und ihnen praktische Tipps zum Stromsparen und Recycling zu vermitteln.
Erzählen kann ich euch natürlich viel – im Endeffekt müsst ihr euch den Park mit euren Familien einfach selbst anschauen, um nachvollziehen zu können, wovon ich hier berichtet habe. Am besten ihr kauft euch gleich online eure Eintrittskarte!

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On 10/15/2014
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